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Wetterlexikon

Hier finden Sie eine kleine Sammlung an Artikeln zu verschiedenen Themen, welche das Wetter betreffen.
Leuchtende Nachtwolken
Abb.: Leuchtende Nachtwolken am 6. Juli 2015 um 23:30 MESZ, sichtbar in Norddeutschland.

Leuchtende Nachtwolken

Leuchtende Nachtwolken (NLC, noctilucent clouds) sind ein atmosphärisches Phänomen, welches erst seit etwa 120 Jahren bekannt ist. Geologisch betrachtet ist dies nur ein Wimpernschlag. Vorher war diese Erscheinung wahrscheinlich aufgrund anderer atmosphärischer Bedingungen nicht existent.

Leuchtende Nachtwolken bestehen aus winzigen Eisteilchen in der Mesosphäre, die sich bei sehr kalten Temperaturen von -120°C (~150 K) und weniger in einer Höhe von ungefähr 83 km bilden. Erreichen die Eisteilchen eine bestimmte Größe, können sie als leuchtende Nachtwolken bei klarem Himmel und zur richtigen Zeit beobachtet werden. Sichtbar sind sie für den Menschen nur nachts, und nur dann wenn die Eisteilchen in der großen Höhe noch von der Sonne angeschienen werden, der Beobachter sich aber schon im Schatten der Nacht befindet. Dies geschieht etwa 1½ Stunden nach Sonnenuntergang bzw. vor Sonnenaufgang. Die enorm tiefen Temperaturen, die für die Entstehung nötig sind, gibt es in der Mesosphäre nur im Sommer. Auch weiter im Süden kommen sie praktisch nicht mehr vor. Das bedeutet, dass man sie wenn überhaupt nur im Hochsommer (Mitte Juni bis Ende Juli) und am besten in geografischen Breiten von 54° bis 58° beobachten kann. Weiter nördlich sorgen die hellen Nächte dafür, dass man sie nicht mehr sehen kann.

 
 
 
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