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Wetterlexikon

Hier finden Sie eine kleine Sammlung an Artikeln zu verschiedenen Themen, welche das Wetter betreffen.

Über die Wettervorhersage

Die Schwierigkeit, in die Zukunft zu sehen

Eine gute Wettervorhersage zu erstellen ist eine schwierige Aufgabe. Alle Vorhersagen, die etwas auf sich halten, basieren heutzutage auf Computersimulationen. Die Methode, mit Computern das Wetter vorherzusagen, nennt sich numerische Wettervorhersage. Für den Computer wird die Atmosphäre in ein 3-dimensionales Gitter eingeteilt. Jeder Gitterpunkt hat individuelle Werte der gängigen meteorologischen Größen wie Druck, Temperatur, Wind und noch weitere. In die Prognose gehen viele physikalische Gesetze ein. Mit mathematischen Methoden werden die physikalischen Gleichungen so angepasst, dass man mit ihnen auf dem numerischen Gitter rechnen kann. Da die Gleichungen auch die Zeit enthalten, kann der Computer mit Hilfe dieser Gleichungen in die Zukunft rechnen!

Mit feinerer Auflösung wird das Modell der Atmosphäre realistischer

Wie man sich vorstellen kann, wird das Abbild der Atmosphäre umso genauer, je feiner das numerische Gitter ist, da es der realen Atmosphäre dann mehr ähnelt. Aus diesem Grund ist die Qualität der Wettervorhersage stark von der Auflösung des numerischen Gitters abhängig. Der Haken, den man sich schnell vor Augen führen kann: je feiner mein Gitter für meine Prognose ist, desto mehr muss der Computer rechnen. Verdoppeln wir beispielsweise die Auflösung unseres Gitters, dann hat das zur Folge - da unser Gitter dreidimensional ist, dass die Anzahl der Rechnungen, die unser Computer durchführen muss, in etwa achtmal so groß ist! Daher ist die Güte der Wettervorhersage stark abhängig von der Leistungsfähigkeit der Computer, denn dieser muss die Rechnungen für unsere Wettervorhersage durchführen.

Eine gute, seriöse Wettervorhersage geht im Allgemeinen nur bis maximal 5 Tage, danach sind die Unsicherheiten zu groß, als dass es noch einen Informationsgewinn geben kann.

 
 
 
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